Die Eh DA - Flächen in der Wingst

Die treffend "Eh da-Flächen" genannten Bereiche sind in der Agrarlandschaft und in Siedlungsbereichen  vorhanden, unterliegen aber weder einer landwirtschaftlichen noch einer naturschutzfachlichen Nutzung. Häufig verfügen sie über Potenzial zur ökologischen Aufwertung. Ziel ist die Förderung der Artenvielfalt durch die Optimierung oder zielgerichtete Pflege von kombinierten Lebensräumen. Dies erfolgt z.B. durch die Anlage von Blühstreifen und Insektenhotels, den Erhalt von Altholz oder durch Staffelmahd .

In der Wingst werden diese mittels geodatenbasierten Methoden gezielt erfasst und ökologisch aufgewertet für den Insekten- und Wildpflanzenschutz. Dies kommt letztlich auch der Attraktivität des Wandergebietes zu Gute.

Die Flächen sind ohnehin vorhanden, also "eh da" und liegen am Wegesrand, sind eigentlich so gar nichts Besonderes und entziehen sich meist der Wahrnehmung. Hier greift das „Eh da-Konzept“.

Der Wildbienenschutz steht zwar im Blickpunkt – insgesamt geht es jedoch um nichts geringeres als den Erhalt von Artenvielfalt. Grundgedanke ist, vorhandene Flächen gezielt dafür zu nutzen. Diese „eh da-Flächen“ werden ökologisch aufgewertet, ohne dass landwirtschaftliche Produktionsflächen betroffen sind. Typische Flächen sind langgestreckte Wegsäume oder kompakte Gemeindeflächen. Sie sind meist kleinräumig, ergeben aber in der Summe eine nennenswerte Fläche.

Mehr zum Projekt finden Sie auf der Projektseiteund in der Präsentation  von August 2018 (pdf, 9 MB).

 

Mit freundlicher Unterstützung von

der LVM-Versicherungsagentur Agentur Michael Diehr und Knaus Campingparks